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Ruine

Ruine Arnsburg - Seega

Ruine · Kyffhäuser · 258 m · Heute geöffnet
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  • Blick von der Arnsburg in den Wipperdurchbuch
    / Blick von der Arnsburg in den Wipperdurchbuch
    Foto: Aussteiger21, CC BY-SA, By Aussteiger21 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
  • / 3 Spitzbogen eines ehem. Wirtschaftsgebäudes
    Foto: MacElch, CC BY-SA, MacElch at the German language Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
Die früheste Erwähnung der Burganalge geht auf das Jahr 1116 zurück. Damals erzählen die Pegauer Annalen von dem sächsischen Fürsten Heinrich von Meißen, der sich im Zuge einer Ausseinandersetzung mit Kaiser Heinrich V. auf die Reichsburg geflüchtet hatte. Diese Tatsache hatte wahrscheinlich auch zur Folge, dass die Burg zwei Jahre später vermutlich sogar zusammen mit der Reichsburg Kyffhausen zerstört wurde.

Später kamm die Burg in den Besitz der Landgrafen von Thüringen. Davon zeugt in die Einsetzung von Minsterialen. Der erste war Ulrich von Arnsburg (1229). Zwischen  1278 und 1289 bezeichneten sich die verwaltenden Beanmten selber als Burggrafen.

Als Ende des 13. Jahrhunderts die Grafen von Hohenstein in Nordthüringen vordrangen, wurden sie 1293 von Albrecht II. (dem Entarteten) mit der Burg belehnt.

1356 geht das Anwesen um die Burg an die Grafen von Schwarzburg, welche 1433 die Anwartschaft auf die Arnsburg für den Falle ihres Aussterbens den Grafen zu Stolberg übertrugen.

1498 wurde die Burg an die Herren von Vippach verpfändet. Schon damals waren die Anlagen und Gebäude stark verfallen. Als mit der Reformation auch der Bauernkrieg vor allem in Nordthüringen tobte wurde die Burg 1525 endgültig zerstört. Zwar war sie noch bis 1547 bewohnt, wurde aber ab 1599 nicht mehr erwähnt.

Heute stehen von der Arnsburg nur noch Ruinenteile. Erkennbar sind noch die Grundmauern von Bergfried, Palas und Ringmauern. Außerdem sind noch 3 spitzbogige Arkaden eines Wirtschaftsgebäudes erhalten. Rekonstruier wurde einen Kellertreppe, welche in einen 6 x 13 m großen tonnengewölbten Keller führt. 

Die unterhalb der Arnsburg liegende Papiermühle wurde erstmals 1478 urkundlich erwähnt und diente zwischenzeitlich auch als Getreide und Sägemühle.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Die Ruinen der Burg können das ganze Jahr über besucht werden. Achten Sie auf gutes, festes Schuhwerk!
Profilbild von Paul Hentschel
Autor
Paul Hentschel
Aktualisierung: 20.10.2016

Koordinaten

DD
51.318892, 11.025950
GMS
51°19'08.0"N 11°01'33.4"E
UTM
32U 641177 5687236
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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